Es gibt heute die unterschiedlichsten Lackarten.Anders als Polituren bilden Sie auf der Holzoberfläche einen festen Überzug.Manche Lacke sind sehr wasserbeständig,andere trocknen sehr schnell.Die Streichlacke werden mit dem Pinsel aufgetragen und stehen als Glanz- ,Seidenglanz-,oder Mattlacke zur Verfügung.Seidenmatt- und Mattlack erzeugen eine Oberfläche die das Licht nicht so direkt reflektiert wie eine hochglänzende Fläche.Eine matte Oberfläche zeigt den Charakter des Holzes besser als eine Hochglanzfläche,deren Spiegelung die Holzzeichnung eher überdeckt.

 

WASSERLÖSLICHE ACRYLLACKE

Wasserlösliche Lacke trocknen schneller als Lacke auf Polurethanbasis und sind aufgrund ihrer Wasseranteile nicht entflammbar.Ihre Dämpfe sind weniger giftig.Tischler und Schreiner,die Wert legen auf umweltfreundliches Arbeiten und umweltfreundliche Produkte ,bevorzugen immer mehr wasserlösliche Acryllacke für die Oberflächenbehandlung.Für diese Lacke sollten Sie sich extra Pinsel zulegen,weil Sie sie nach jedem Arbeitsgang einfach auswaschen und trocknen lassen können.Eine Investition die sich über lange Zeit rechnet.

1)Nachdem Sie Ihr Stück vorbereitet haben traen Sie mit einem guten weichen Pinsel die Acrylgrundierung auf.Streichen Sie in Richtung Maserung und geben Sie die Flüssigkeit satt auf.

2)Wenn die Grundierung nach 4-6 Stunden trockenist,gehen Sie leicht mit einem 240er Sandpapier über die Fläche.

3)Halten Sie Ihre Schleifrichtung bei.Nehmen Sie für diese Arbeit keine Schleifmaschine,sie würde zu viel Grundierung abnehmen und die Holzfläche beschädigen.

4)Wischen Sie alle Schleifreste mit einem Staubtuch ab.Falte Sie das Staubtuch so oft,dass Sie immer mit einem frischen Teil des Tuches wischen.

5)Geben Sie etwas wasserlöslichen Acryllack in eine Glasschüssel und tragen Sie den Lack mit einem weichen Pinsel satt auf.Am Anfang sieht der Lack milchig-weiß aus, nach 20-30 min. Trockenzeit ist er aber klar.

6)Manchmal bilden sich beim Lackieren Blasen an der Oberfläche.Streichen Sie dann ein bißchen klares Wasser über die noch nasse Lackoberfläche.Wenn das Wasser verdunstet,verschwinden die Blasen.Lassen Sie ihr Werkstück in einer sauberen ,staubfreien Umgebung mindestens acht Stunden durchtrocknen.

 TIPPS UND TRICKS

.Gießen Sie den Lack in eine größere Blechdose und befestigen Sie einen dicken Draht quer über der Öffnung ,so dass Sie überschüssigen Lack vom Pinsel abstreifen können.

.Sorgen Sie dafür,dass die Werkstatt möglichst staubfrei ist.Sprenkeln Sie Wasser auf den Fußboden und achten Sie auch darauf,dass weder Staub noch Haare auf der Kleidung haben.

.Verwenden Sie zum Lackieren einen Qualitätspinsel.Er kann recht teuer sein,aber er ist auch häufig der Grund für den Unterschied zwischen einem guten und schlechtem Ergebniss.Ein billiger Pinsel erziehlt einfach eine schlechtere Lackoberfläche.

.Jeder der einzelnen Lackschichten muss gut durchgetrocknet sein,bevor sie den nächsten aufbringen,sonst zerstören Sie das Finish.

.Thixotrope Lacke dürfen nicht umgerührt werden,sonst wird die geleeartige Konsistenz zerstört.

 

ZWEIKOMPONENTENPOLYURETHANLACKE

Diese Lacke benötigen zu Aushärten eine Säurebeigabe,den sogenannten Härter..Sie sind widerstandsfähiger als die normalen Einkomponentenlacke auf Polyurethanbasis und eignen sich besonders zu versiegeln von Fußböden und anderen stark beanspruchten Stellen.Um eine Hochglanzfläche zu erzeugen ,trägt man drei oder vier Lackschichten auf und poliert den letzten Auftrag mit feiner Schleifpasteund einem weichen Tuch.Zwei Aufträge reichen aus,wenn der Lack mit feiner Stahlwolle und Wachspolitur mattiert werden soll.

 

LACKBEIZEN

Diese Lacke sind mit Beize vermischt.Es gibt sie streichfertig in vielen Farben.Da die Holzmaserung leicht verdeckt wird,eignen sich Lackbeizen zum streichen weniger attraktiver Hölzer.Wichtig ist ein gleichmäßiger Auftrag ,um einen einheitlichen Farbton zu erhalten.

 

 

POLYURETHANLACKE

 

Material:

.Schutzhandschuhe und Staubmaske

.Polyurethanlack 

.Terpentinersatz

.Glasgefäß

.Stab zum Umrühren

.Lackpinsel

.320er Schleifpapier 

.Staubtuch

 

 

Polyurethanlacke sind inzwischen die am häufigst verwendeten Heimwerkerlackfarben.Es gibt sie für die Anwendung außen und auch versetzt mit einem  Thixotropiermittel als Gel,das auf senkrechten Flächen nicht abläuft.Die Lacke werden in Matt-,Seidenmatt- und Glanzausführung geliefert ,verlaufen gut und lassen sich mit dem Pinsel auftragen.Allerdings sollte der letzte Auftrag mit so wenig Pinselstrichen wie möglich aufgetragen werden,um schlieren zu vermieden.

1)Ziehen Sie die Schutzhandschuhe über und verdünnen Sie den Polyurethanlack mit etwa 10 % Terpentinersatz für den ersten Anstrich.Die Hersteller raten zwar meistens von einer verdünnung ab,aber der verdünnte Lack dringt besser in das Holz ein.Wenn sie vorher eine Spiritusbeize verwendet haben,tragen Sie den Lack sehr vorsichtig mit einem Minimum an Pinselstrichen auf,damit die Beize an ort und Stelle bleibt und nicht verschmiert.

2)Nehmen Sie einen weichen Flachpinsel,um den Lack mit weichen langen strichen in der Faserrichtung aufzutragen.Wenn die Oberfläche total durchgetrocknet ist,schleifen Sie sie mit einem 320er-Granatpapier,setzten Sie dabei die Staubmaske auf.Beim schleifen entsteht ein feiner Staub.Bilden Sie dabei jedoch kleine Kügelchen,ist der Lack noch zu weich.Der Lackfilm muss dann eventuell ganz entfernt und neu aufgebaut werden.Lacke brauchen ausreichend Zeit,um ganz durchzutrocknen.Mitunter erscheint die Oberfläche der Lackschicht bereits trocken,ist darunter aber noch weich. Entfernen Sie alle Staubreste mit einem mit Terpentinersatz angefeuchteten Tuch und tragen Sie weitere Lackschichten auf,bis die gewünschte Lackstärke erreicht ist und Sie mit dem Glanz zufrieden sind.Meistens reichen zwei bis drei Lackierungen.

 

WAS SIE WISSEN SOLLTEN

Jeden Holzart kann lackiert werden.

Alle Fehler in der Holzoberfläche müssen behandelt worden sein,Löcher und Risse ausgekittet und das Holz glatt geschliffen sein.Lack ist nicht ganz so problmatisch wie andere Überzüg,weil er wieder angschliffen werden kann,aber Unebenheiten werden durch die starke Lichtbrechung noch betont.Reinigen Sie das Werkstück zuerst mit Terpentinersatz um Wachs oder Ölhaltige Reste zu entfernen.Beizen Sie das Holz,wenn Sie mögen,aber denken Sie daran,dass sich der Lack mit der vorher aufgebrachten Beize vielleicht nicht verträgt.Spirituslacke greifen Spiritusbeizen an und Öllacke auf Ölbeizen ergeben Flecken.Jede Beize muss vollkommen trocken sein,bevor ein Lack aufgetragen wird.Wenn eine Wasserbeize benutzt wurde,muss die Oberfläche mit einem Siliziumkarbidpapier angeschliffen werden.

Für eine Acrylgrundierung sind Trockenzeiten von 4-6 Stunden üblich.Der Lack braucht 6-7 Stunden zum Trocknen,lassen Sie ihn aber vor einem nächsten Auftrag eine Nacht ruhen.

.Lacke können Schwindel verursachen.Arbeiten Sie nur in einer gut belüfteten Umgebung.

.Tragen sie ein Gesichtsschutz wenn sie Lack abschleifen.

.Seien Sie besonders vorsichtig bei der Arbeit mit Zweikomponentenlacken.Halten Sie für den Notfall einen speziellen Verdünner bereit und Sorgn Sie für einen leichten ,ständigen Durchzug.

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